Vom Fisch bis zum Pferd – Was ich in meiner Ausbildung gelernt habe!

Als ich mich dazu entschlossen habe, die Ausbildung zur Tierernährungsberaterin und Lehrgänge in Tierpsychologie zu machen, hatte ich ehrlich gesagt vor allem unsere klassischen Haustiere im Kopf. Doch schon nach den ersten Kapiteln wurde mir klar: Die Welt der Tiere ist so viel bunter, faszinierender und komplexer, als man im ersten Moment denkt!

In meiner Ausbildung ging es nämlich längst nicht nur um Hund und Katze. Plötzlich lernte man über den Stoffwechsel von Pferden, die speziellen Bedürfnisse von Vögeln, die faszinierende Welt von Reptilien wie Eidechsen und sogar über Fische.

Hier sind 3 Dinge, die mich während dieser Zeit am meisten fasziniert haben und die meinen Blick auf unsere tierischen Mitbewohner komplett verändert haben:

1. Jede Tierart hat ihre ganz eigene "Sprache" – und wir müssen sie lernen

In der Tierpsychologie habe ich gelernt, wie wichtig es ist, genau hinzusehen. Wir neigen oft dazu, das Verhalten von Tieren menschlich zu interpretieren (nach dem Motto: „Der macht das aus Trotz“). Dabei versuchen sie uns über ihre Körpersprache, Laute oder feine Verhaltensänderungen etwas ganz anderes zu sagen. Wenn man einmal gelernt hat, diese Signale zu deuten, geht plötzlich eine Tür auf.

2. Ernährung ist nicht gleich Futter

Was für uns Menschen gilt, gilt für Tiere erst recht: Die Ernährung ist der absolute Grundstein für Gesundheit, Wohlbefinden und ein langes Leben. Aber was artgerecht ist, unterscheidet sich drastisch. Während ein Fleischfresser wie die Katze ganz andere Nährstoffe braucht als ein Pflanzenfresser oder ein kleiner Nager, schleichen sich im Alltag oft Futterfehler ein, die man mit ein bisschen Wissen ganz leicht vermeiden kann.

3. Tiere sind kleine Individuen mit Charakter

Das Wichtigste, das ich gelernt habe: Es gibt kein Schema F. Jedes Tier tickt anders, hat seine eigene Persönlichkeit, seine eigene Geschichte und seine eigenen Bedürfnisse. Was für den einen Hund oder die eine Katze super funktioniert, kann für den nächsten purer Stress sein. Genau deshalb gibt es bei mir auch keine pauschalen Ratschläge aus der Schublade.

Fazit:

Diese Ausbildung hat mir nicht nur unglaublich viel Fachwissen gebracht, sondern vor allem eins: Einen noch tieferen Respekt vor der gesamten Tierwelt. Jeden Tag zu sehen, wie viel man allein durch das richtige Verstehen und eine gute Futterration im Leben eines Tieres verbessern kann, ist genau das, warum ich diesen Weg gegangen bin.

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12 Fragen an mich selbst - Willkommen in meiner Welt!